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Die Marktlage

Geben können ist besser als nehmen müssen


Marginalie
Quereinstieg
Angebot
Nachfrage
Statistik
Produktgestaltung
Streitkultur

Zusammenfassung
Ein homogenes System erleichtert die Aufdeckung kompatibler Lösungen!

Fundstellen und Links
  1.  
Weitere Links finden Sie in unserem Link- und Fundstellenverzeichnis

Autor
Arthur Trossen

Jeder Markt funktioniert so gut wie seine Teilnehmer.

Die Auseinandersetzung mit der Lage des Marktes rund um die Konfliktbewältigung lenkt den Blick von dem individuellen Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf die systemische Sicht der gesamten Marktlandschaft. 

Der Markt ist heterogen ...


Hier finden Sie ein competitives und heterogenes Helfersystem vor, das eher auf Konfrontationen eingestellt ist als auf Kooperative Formen der Konfliktbeilegung.

 Konflikt
Einem belastenden Expansionsdruck folgend, versuchen die Dienstleistungen und Dienstleister sich im Wettbewerb gegenseitig zu verdrängen. In dieser Absicht glauben manche Dienstleister, sie müssten dem Kunden nur zeigen "wo der Hammer hängt", wer der beste Gladiator ist. Der Streit wird härter und unbeugsamer, geschickter und ausgebuffter. Nur der Sieg beweist die Qualifikation des Dienstleisters. Also kniet er sich in den Konflikt, als sei es sein eigener. Die Gegner werden angegriffen und verhöhnt. Um die eigene Kompetenz herauszustellen, wird die Kompetenz den Mitbewerbern abgesprochen. Jeder hat so sein eigenes Erfolgsrezept und beansprucht auch die dazu gehörige Allkompetenz. Es gilt der Grundsatz: 

Für den, der gelernt hat mit dem Hammer umzugehen,
ist jedes Problem ein Nagel


In dieser Situation muss sich der Kunde zurechtfinden. Er muss einschätzen, welche Dienstleistung in seiner Lage die passende ist und wie er sie einsetzen muss, damit sie zu dem gewüschten Erfolg führt. Ohne dass dies gewollt ist, wird der Kunde unbemerkt selbst zum Konfliktmanager in eigener Sache. 

Der Kunde ist - ungewollt - Konfliktmanager ...

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Letztlich ist es der Kunde, der die Fäden alle wieder zusammenbringen muss. Der aber weiß gar nicht so genau, wie das denn alles so zusammenpasst. Somit lässt sich die Marktlage wie folgt beschreiben:
  • Auf der einen Seite gibt es Angebotslücken, 
  • auf der anderen Seite gibt es ungedeckte Bedarfe,
  • Anbieter und Kunden verhalten sich konservativ
Alles in Allem besteht kein Grund zum Pessimismus. Denn die Marktlage ergibt ein Potenzial, das durchaus zu einer Expansion des Marktes in Richtung ADR und Mediation beitragen kann, ohne dass die etablierten Anbieter an Markt verlieren. 

Sichtwechsel als Lösungsansatz


Der erste Schritt in Richtung auf dieses Potenzial besteht darin, den Blick von den eigenen Existenzsorgen der Anbieter weg auf die Bedarfe der Kunden zu lenken. Der KUNDE ist der Schlüssel für alle Probleme. 

Ohne Kunden gibt es keinen Markt. 

Den Fokus auf den Kunden lenkend, lautet die grundlegende Frage ganz sicher NICHT: "Wie verkaufe ich dem Kunden etwas, das er nicht haben will?". Die Ausführungen zur Werbung haben ergeben, dass die Kundenkommunikation allein nicht ausreicht, um den Kunden auf neue Konfliktlösungsstartegien - wie etwa die Mediation - einzuschwören. Der kundenzentrierte Ansatz setzt deshalb noch früher an, nämlich bei der Frage: "Wie muss das Produkt sein, damit der Kunde es versteht und damit auch was anfangen kann?". 

Die kundenzentrierte Sicht eröffnet die Auseinandersetzung mit den Ressourcen des einzelnen Produktes (Anbieters) und der Frage, wie die Produkte zu gestalten sind, damit diese Ressourcen optimal ausgeschöpft werden können. Die Ausführungen über die Produktressourcen kommen zu dem Ergebnis, dass es durch eine nutzenorientierte Sichtweise möglich ist, die Produkte besser an die Bedarfe des Kunden anzupassen. 

Produkt-Ressourcen

Ausser den Ressourcen, die sich über eine Optimierung der Produkte aufdecken lassen, stellt das Streitsystem weitere Ressourcen zur Verfügung, die es zu entdecken gilt. Mit dem Vorsatz, dem Kunden ein optimales Produkt anzubieten, entsteht der Bedarf nach interprofesioneller Vernetzung und Arbeitsteilung, welche die wettbewerbliche Situation durchaus entschärfen können.  

System-Ressourcen



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[Aktualisiert: 18-09-2005]
[Verantwortlich: Redaktion]
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