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Folgen
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Meinungen
Service
Ende


Interaktion ... 

Zusammenfassung

...

Kontextbezogene Fragen
  • ...

Fundstellen
  • [1]
    Grundlagen der Kommuniaktion
    Mitschrift von Steffi Höring zu "Allgemeine psychologische Grundlagen des Kommunikations- prozesses und der Informations- übertragung" LV- Leitung: Univ.-Prof. Dr. Peter Vitouch
    [ LINK ]
  • [2] ...


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Gastautor
...
Es wäre falsch zu glauben, dass die eigene Aktion immer nur eine Reaktion auf die Aktion des Gegenübers darstellt. Es ist meistens der Andere, der den Streit beginnt. Diese Sichtweise täuscht über den eigenen Beitrag hinweg und vor allem auch darüber, das der Andere vom eigenen Beitrag ähnlich denkt. Aktion und Reaktion erklären sich also nicht ausschließlich aus der Stimulilation des Gegenübers heraus. Es ist ein Wechselspiel, das systemischen Zusammenhängen unterworfen ist.

Watzlawick´s 3. Axiom: Kommunikative Interpunktion

Eigenes Kommunikationsverhalten durch Stimuli des Gegenübers → Reaktion

Daher: Kaum beginn feststellbar (Konstruktivismus), etwas Konstruiertes (die für mich evidente Wirklichkeit wird vom Gegenüber anders gesehen)

z.B. Nörgeln (Frau [1] oder Vater) und Zurückziehen (Mann oder Sohn) als Reiz- Reaktionsschema

Subjektive Interpunktion, jeder setzt den Beginn der Kommunikation anders

Bsp. Frisch verheiratetes Ehepaar mit Kind, Frau fühlt sich alleine, während der Mann arbeitet, wenn er nach Hause kommt, setzt er sich sofort vor den Fernseher.

  • Der Mann möchte nur 20 Minuten seine Ruhe wenn er nach Hause kommt
  • Die Frau, die tagsüber ständig mit dem Kind alleine ist, möchte sprechen, freut sich auf ihn

Die Kommunikationsbereitschaft wird zu bestimmten Punkten als gegeben angesehen, so beginnt die Kommunikation für beide zu einem verschiedenen Zeitpunkt.

Lösung: Metakommunikation → Agreement

Bsp. Anfragen bei Prof wegen 3. Prüfungstermin häufen sich, für ihn besteht eine unsymmetrische Kommunikation (für den Prof hat die Kommunikation vor 5 Leuten begonnen, für Studierende unmittelbar), dabei ist immer 1:1 Kommunikation der Fall → Geduldsfaden reißt (erklärt unfreundliche Sekretärinnen bei Massenfächern oder unterschiedlich wahrgenommenen Beginn der Kommunikation bei Callcentern, in denen die Agents in der Zwischenzeit unzählige Anrufe tätigen)

Bsp. von Watzlawick: „Balzverhalten amerikanischer Studenten in GB“

→ unterschiedliche kulturelle Abmachungen

Amerikaner fanden Engländerinnen langweilig prüde, andere Amerikaner meinten, die Engländerinnen seien über sie hergefallen.

→ Wann setzt Kuss ein? Wann Sex?

USA: früh geküsst, erst nach mehreren Treffen Sex

GB: spät geküsst, aber dann schnell Sex

Das erklärt die unterschiedlichen Auffassungen der Amerikaner, da manche vor dem Kuss „aufgaben“, der Rest war daher schockiert über den schnellen Sex.

Aus der subjektiven Sicht scheint es so, als reagierten Menschen immer nur auf die Handlungen ihrer Mitmenschen. Gerne wird übersehen, dass die Mitmenschen ähnlich denken. Sie meinen, ihre Handlungsweise erkläre sich ausschließlich aus der des Streitgegenrs heraus. In Wahrheit beeinflusst die eine Handlung die des Anderen so sehr wie umgekehrt.


Therapie nimmt wie jede wissenschaftliche Disziplin auch Veränderungen anderer Disziplinen wahr, in diesem Fall die der Kybernetik (Kybernetische Systeme sind von Interaktionen, nicht von monokausalen Stimulus- Response Beziehungen bestimmt. Gerät das Gleichgewicht durch eine Störung außer Kontrolle, so kommt es zu einer Fehlleistung der Interaktion.).



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[Aktualisiert: 11-07-2004]
[Verantwortlich: Arthur Trossen]
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