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Phase 1

Information ist alles ...


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Quereinstieg
Angebot
Nachfrage
Lösungsansatz
Marktlage
Statistik

Marktchancen


Zusammenfassung
Der Markt (re-)agiert nicht konfliktgerecht

Fundstellen und Links
  1.  
Weitere Links finden Sie in unserem Link- und Fundstellenverzeichnis

Autor
Arthur Trossen

Die erste Bedarfsstufe korrespondiert mit der monadischen Phase des Konfliktes. Sie folgt unmittelbar dem Konfliktanlass und markiert den Beginn der Krise. 

Konflikte entwickeln sich unter der Oberfläche der Alltagsroutine. Sie sind oft für die Betroffenen selbst kaum wahrnehmbar. Wenn der Konflikt als solcher wahrgenommen wird, hat er in der Regel bereits eine Vorgeschichte. Die früheste Konfliktintervention ist die beste. Schon in dem Moment, in dem der Betroffene den Beginn einer Krise wahrnimmt, versucht er sich ein Bild über die bevorstehende Krise zu machen. Er hat einen Bedarf nach entsprechenden Informationen. 

Gerade in der ersten Konfliktphase, in der unterschwellige Gefahren für die Beziehung lauern und der Konflikt zumeist noch nicht als solcher wahrgenommen wird, ließe sich durch gezielte Informationen eine Ausweitung der Krise verhindern. Die Nachfrage richtet sich deshalb an eine passive oder technische Unterstützung, den so genannten bons offices. Konkret richtet an Zeitschriften, an die im Internet vorzufindenden Informationen, an Bücher, Filme usw. Die gesuchten Informationen sollen eine Entscheidungs- und Lebenshilfe sein. Sie sollen Trost geben und den Abgleich eigener Lösungsideen mit Erfahrungen Anderer ermöglichen. Auf den ersten Blick haben die Betroffenen ausreichende Gelegenheit, diesen Informationsbedarf zu decken. Tatsächlich steht dem Informationsbedarf auf Stufe 1 auch ein reichhaltiges Verlagsangebot an Büchern, Zeitschriften und elektronischen Datenträgern gegenüber. Die zur Verfügung stehende Fülle an Informationen ist zu umfangreich und selten klar strukturiert.

Der Betroffene versucht mit den eingeholten Informationen, seinen Konflikt selbst zu lösen. Dabei macht er zumindest die Erfahrung, dass die bons offices nur bedingt nützlich sind. Sie geben zwar eine punktuelle Unterstützung, führen im konkreten Fall jedoch zu keiner Problemlösung. 

Der Bedarf des Konfliktbetroffenen eskaliert. Mit einer konkreteren Unterstützung will er sich in die Lage versetzen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.


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[Aktualisiert: 17-09-2005]
[Verantwortlich: Redaktion]
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