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Das Modell in Niedersachsen
Gerichtsinterne Mediation
2002 - 2005


Mit dem auf drei Jahre angelegten Modellprojekt soll erkundet werden, ob und unter welchen Voraussetzungen es sinnvoll ist, die konsensuale und eigenverantwortliche Streitbeilegung durch Mediation als Alternative zum gerichtlichen Verfahren in das Angebot der Justiz aufzunehmen. Der Anbindung der Mediation im gerichtlichen Umfeld wird dabei durch die präzisierende Bezeichnung gerichtsnahe Mediation Rechnung getragen.

Das im Juni 2002 gestartete Projekt findet an 6 Projektstandorten statt und zwar am AG Hildesheim, am AG Oldenburg, am LG Göttingen, am LG Hannover; am SG Hannover und am VG Hannover. Die besonderheit bei diesem Projekt besteht darin, dass er mediierende Richter NICHT identisch mit dem erkennenden Richter ist. Das Projekt ist deshalb entsprechend der hier verwendeten Terminologie tatsächlich eine gerichtsinterne Mediation. Diese Bezeichnung erscheint insofern treffender als diese Variante der Mediation stets innerhalb des Gerichts durch einen hierfür besonders ausgebildeten Richter [1] ohne sachliche Entscheidungsbefugnis durchgeführt wird.

Die gerichtsinterne Mediation ist für die Parteien völlig kostenlos. Für die Anwälte entsteht kein Gebührennachteil, weil die Gebühren auslösende Protokollierung eines Vergleichs letztlich wieder vor dem erkennenden Richter erfolgt. 

Das Projekt wurde schon während seiner Durchführung als erfolgreich eingestuft. Die kumulierten Zahlen über die Projektdauer belegen bis zum 4. Quartal 2004 eine ständig steigende Zahl an abgeschlossenen Mediationen. Der Durchschnittswert beträgt 156,7. Davon waren erfolgreich abgeschlossen worden durchschnittlich 77,34% [2].  

In dem Abschlussbereicht wird festgestellt, " ... dass nach drei Jahren Projektlaufzeit an allen Projektgerichten ein qualitativ gutes Angebot von Mediation besteht, das auf steigende Akzeptanz in der Richterschaft und hohe Zufriedenheit der Anwaltschaft und bei den Parteien stößt. Ob der mit einem Mediationsangebot an Gerichten auch verfolgte Umdenkungsprozess in der Gesellschaft im Sinne eines Beitrags zur Änderung der Streitkultur in Gang gesetzt werden konnte, wird sich nach Vorliegen der Begleitforschungsergebnisse und ihnen möglicherweise folgenden rechtspolitischen Entscheidungen einschätzen lassen ..."



Marginalie Quereinstieg
Übersicht Modelle
Lösungsansatz
der Markt

Zusammenfassung
Am besten ist das Modell, das ALLEN Beteiligten UND Betroffenen den grösst möglichen NUTZEN einbringt
Hinweis 
Hinweis
Beachten Sie bitte die literatur zu diesem Thema:
 

Literaturhinweise 


Fundstellen und Links
  1. Gerichtsnahe Mediation
    Das Projekt "Gerichtsnahe Mediation in Niedersachsen"
    [ LINK ]
  2. Gerichtsnahe Mediation in Niedersachsen - Statistik

    [ LINK ]
  3. Gerichtsnahe Mediation in Niedersachsen - Abschlussbericht

    [ LINK ]
     
  4.  
  5. Gerichtsnahe Mediation in Niedersachsen - Projektkonzeption

    [ LINK ]
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[Aktualisiert: 14-09-2005]
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