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Der akademische Standort und die Positionierung
der Integrierten Mediation


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Zusammenfassung

Die integrierte Mediation konzentriert sich auf den strategischen Potenzialbereich
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Literaturhinweis
Grafik: Bücher
Es gibt eine ausführliche Darlegung zur integrierten Mediation sowie über das Justizprojekt. Details und Bezugsquelle:
 

Zur Literaturübersicht 


Fundstellen und Links
  1. Skript: Integrierte Mediation
    Skript: Integrierte Mediation
    Das machen wir dich schon immer so
    Arthur Trossen
    Win.Management Schriftenreihe

  2.  
Weitere Links finden Sie in unserem Link- und Fundstellenverzeichnis oder in den Auflistungen
Es gibt eine ausführliche Darlegung zur integrierten Mediation sowie über das Justizprojekt. Details und Bezugsquelle:   Weitere Links finden Sie in unserem und oder in den Weitere Links finden Sie in unserem und oder in den
Es gibt verschiedene Varianten, wie sich die Mediation in die konventionellen Verfahren einbeziehen lässt. Wir können uns eine hybride Anwendung ebenso vorstellen, wie eine vollständige Verschmelzung. Da die Mediation ganz oder in Teilen zur Anwendung kommt, sind die Grundsätze der Mediation und der integrierten Mediation durchaus vergleichbar. Jedoch kommt der integrierten Mediation innerhalb der Konfliktlösungsverfahren eine andere Rolle und Bedeutung zu. Dies ergibt sich bereits aus der Art und Weise, wie die Verfahren eingeteilt werden.

Die Einteilung der Verfahren


Üblicherweise werden die Verfahren der Streitbeilegung nach den Rechten und Pflichten der Personen differenziert, die an der Beilegung nicht als Partei beteiligt sind. Bei der Mediation ist es der neutrale Dritte, der zur Streitbeilegung aktiv beiträgt, ohne den Streit zu entscheiden. Dagegen stehen die Verfahren, in denen der Dritte ermächtigt ist, den Streit zu entscheiden. Diese Einteilung erlaubt formal eindeutige Abgrenzungen. Sie bezieht auch die Differenzierung zwischen den Verfahren der außergerichtlichen und denen der gerichtlichen (forensischen ) Streitbeilegung ein. Eine völlig andere Sicht ergibt die informelle Differenzierung nach der strategischen Handlungsausrichtung. 
Potenzialbereich
Wenn die richtige Strategie über den Erfolg oder den Mißerfolg der Konfliktbewältigung entscheidet, sollte sie auch zum maßgeblichen Kriterium für die Zuordnung und Auswahl der Verfahren werden.

Zur Übersicht über alle Verfahren 

Ausfühlicher zur Einteilung der Verfahren

Strategie als Maßstab


Die nach den möglichen Strategien erfolgende Einteilung überwindet die formalen Grenzen zwischen den Verfahren. Sie führt zu einer dem realen Konfliktverlauf besser entsprechenden Polarisierung zwischen den kooperativen und den konfrontativen Verfahren.
  • In den kooperativen Verfahren sind die Parteien, die Parteivertreter und die Schlichter gemeinsam darum bemüht, eine auf Konsens basierende Lösung zu finden (Beispiel: Mediation).
  • In den konfrontativen Verfahren kommt die Vernichtungsstrategie maßgeblich zur Geltung (Beispiel: Gerichtsverfahren).
  • In dem Bereich, der zwischen den beiden Polen liegt, kommen sowohl kooperative wie auch konfrontative Strategien zur Anwendung.
Die nach den möglichen Strategien erfolgende Einteilung der Konfliktlösungsverfahren ist in der Lage, die formalen Grenzen zwischen den Verfahren zu überwinden. Sie führt zu einer dem realen Konfliktverlauf besser entsprechenden Polarisierung zwischen den kooperativen und den konfrontativen Verfahren. 
 

Die Migrationsstrategie 

Die Untersuchung der Justizmodelle belegt, dass der Wechsel in die Mediation immer dann am einfachsten ist, wenn der Wechsel in ein anderes Verfahren so nahtlos wie möglich statt findet.

Die integrierte Mediation hat sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie so ein nahtloser Wechsel von der Konfrontation in die Kooperation darzustellen ist. Braucht es dafür ein anderes Verfahren, wie es von der gerichtsnahen oder die gerichtsinternen Mediation beispielsweise verlangt wird oder lässt sich der strategische Wechsel auch innerhalb eines konfrontativ ausgelegten Verfahrens herstellen?

Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung werden mit einer Migrationsstrategie [1] vorgestellt, die für die integrierte Mediaion entwickelt wurde.  Es geht um die Anwendung der Mediation im streitigen - oder besser gesagt: im konfrontativen - Umfeld.  Da, wo es noch ein strategisches Potenzial gibt. Da, wo die Mediation noch nicht zulässig aber der Wechsel von der einen zur anderen Strategie möglich ist. Hier bietet die integrierte Mediation gemischt strategische Verfahrensweisen an, mit denen sich die Komponenten der unterschiedlichen Verfahren miteinander verschmelzen lassen. Nur so können sich die Verfahren nahtlos dem Konfliktverlauf anpassen.

Integrierte Mediaion als Brückenkopf

Konflikt: Potenzial-Brücke

Mit dem Ehrgeiz, die Medianden auch im konfrontativen Verfahren mit der Mediation zu konfrontieren, sieht sich die Mediation als eine sinnvolle Erweiterung der kooprativen Verfahrensweise und eine Brücke zwischen den unterscheidlichen Verfahren der Streitbeilegung

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[Aktualisiert: 20-09-2005]
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