Standards
Nach den Regeln der Mediationskunst
Damit die Mediation möglichst zuverlässig funktioniert, wurden Regeln aufgestellt, die nicht nur das Mediationsverfahren beschreiben. Aufsteller sind die Vereine und Verbände, die sich Funktionen eines Berufsverbandes teilen. Die im Erfahrungsaustausch aufgestellten und immer wieder angepassten Regeln werden Standards genannt.
Standards sind meist unverbindliche Anleitungen. Eine Verbindlichkeit kann nur durch Unterwerfung im Einzelfall hergestellt werden. Der bekannteste Standard dieser Art ist der European code of conduct on mediation [1].
Inhaltlich haben alle Standards einen gemeinsamen Kern. Sie gehen davon aus, dass der Mediator neben einem breiten Wissen über Konflikte auch einer sozialen Kompetenz bedarf. Ganz im Sinne von Carl Rogers wird soziale Kompetenz nicht missverständlich mit Durchsetzungsfähigkeit gleichgesetzt (wie die im Volksmund gerne geschieht), sondern mit den ethischen Grundprinzipien einer wertschätzenden Konflikt und Krisenkommunikation. Diese Prinzipien sind:
- Authentizität
- Akzeptanz
- Empathie
Diese Prinzipien gehen in weitere Regeln auf, wie etwa die Allparteilichkeit und die Eigenverantwortlichkeit.
Um dieses Grundprinzip haben die Verbände mehr oder weniger detaiilierte Prinzipien aufgdeckt, um sie in eigenen Standards festzuschreiben. Die Standards der Verbände sind:
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