Das Regensburger Justizprojekt
Beratungsmodell
ca 1992
Dieses Modell fand Anfang der 90-iger Jahre in Regensburg statt.
In dem Familiengericht Regensburg standen an den Verhandlungstagen in einem Zimmer gleich neben dem Sitzungssaal 4 Psychologinnen und Psychologen des Diakonischen Werks als Berater und Vermittler der Parteien zur Verfügung. Das Gericht konnte die Parteien sofort aus der Verhandlung in die Beratung schicken. Abgesehen von dem Komfort, dass den Parteien die Mühe erspart wird, umständlich Termine mit einer Beratungsstelle zu vereinbaren, lastet auf ihnen auch eine motivierende, richterliche Erwartung.
Insgesamt nahmen 818 Familien die im Regensburger Justizgebäude angebotene ‚Familienberatung bei Trennung und Scheidung’ in Anspruch. Etwa 80 Prozent der Eltern waren nach dem Abschluss ihrer Verfahren der Meinung, dass diese Art der Beratung und Vermittlung ihnen geholfen habe und durchaus zur Pflicht aller werden könne. Auch die Richter empfanden die Präsenz der Beratung innerhalb des Gerichtsgebäudes als eine wesentliche Erleichterung. Soweit wir informiert sind, wurde das Projekt aus Kostengründen in dieser Form nicht fortgesetzt, weil die Vorhaltung der Planstellen bei Gericht nicht aufrechterhalten werden konnte.
Das Regensburger Modell ist nicht unbedingt ein Modell der Mediation. Es beeindruckt aber, indem es die Wirkung einer unmittelbar verfügbaren Beratungsleistung als ergänzende Dienstleistung im Gericht darlegt. Das sogenannte Cochemer Modell hat die Idee der Beratungsnähe durch ein konzept der interprofessionellen Kooperation verwirklicht.
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Quereinstieg Übersicht Modelle Lösungsansatz der Markt
Zusammenfassung
Am besten ist das Modell, das ALLEN Beteiligten UND Betroffenen den grösst möglichen NUTZEN einbringt
Hinweis Beachten Sie bitte die literatur zu diesem Thema:
Literaturhinweise
Fundstellen und Links
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