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Die Nachfrage kann nicht besser sein als das Angebot
Die Bedürfnisse und Bedarfe der Betroffenen ergeben einen Spielraum für neue und neu gestaltete Produkte. Mit der gerichtsinternen Mediation zeigt die Justiz, dass Mediation durchaus vermerktbar ist! Ausserhalb der Justiz jedoch tut sich der Markt sehr schwer mit neuen, innovativen Produkten. Ihre Einführung wird jedoch durch eine konservative Nachfrage ausgebremst.
Beispiel: Man informiert sich in der Zeitung über Mediation und findet die Ausführungen ebenso beeindruckend wie einleuchtend. Es kommt zum Konflikt. Vielleicht erinnert sich der Interessent noch an den Artikel. Er wird sich jedoch für den gewohnten Weg der Konfrontation entscheiden. Diesen Weg kennt er. Da weiss er, worauf er sich einlässt. Auch wenn es letztendlich nicht so gut ausgehen sollte. Dieser Weg erscheint ihm jedenfalls sicherer zu sein.
Das konservative Verhalten der Nachfrage beruht auf folgenden Gründen:
Nachfrageverhalten
Schon das zuvor zitierte Beispiel belegt, warum auch die Werbung an dieser Nachfragesituation zumindest kurzfristig nichts zu ändern vermag.
Werbung
Fazit: Der Kunde weiß nicht nur zu wenig von alternativen Formen der Streitbeilegung - wie etwa die Mediation - ihm fehlen auch positive Erfahrungen auf denen er das Vertrauen in kooperative win-win Strategien bauen kann. Der Zugriff auf alternative Verfahren sollte erleichtert werden, wenn deren Förderung beabsichtigt ist.
Die Marktlage als Lösungsansatz
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