" ... Mitte Mai 2002 habe ich an Ihrem Seminar ... teilgenommen. Seither achte ich auf andere Dinge, wenn ich mit Mandanten usw. spreche und verhandle. Das Zauberwort heißt Empathie. Die wenigsten interessieren sich für die spannende Frage, ob der Erwerbstätigenbonus 1/7 ist oder bei 10% liegt oder wie sich ein Wohnvorteil berechnet. Sie wollen verstanden werden, wollen wissen, was "hinten" rauskommt, sind im Grunde dankbar, wenn ich sie darauf anspreche und darauf hindränge, daß sie sich zukunftsorientiert verhalten sollen. Völlig unjuristisch wollen Sie sozusagen, daß ich Ihnen helfe einen Arbeitsplatz zu finden, brauchen emotionale Unterstützung auf dem Weg zur (wieder) einsetzenden Selbständigkeit. Wir Juristen neigen dazu, unser mehr oder weniger tolles Wissen darzustellen und auszubreiten, ob der Mandant nun will oder nicht. Das ist mir klar geworden auf Ihrem Seminar (ich hoffe, daß das überhaupt richtig so gesehen wird von mir. Bei den Mandanten kommt das sehr gut an, wenn ich die Juristerei erst betreibe, wenn sie wieder weg sind, es reicht ihnen, wenn sie meine juristischen Ergüsse Schriftsätzen an gegnerische Anwälte und Richter entnehmen können. Das alles ist Folge Ihres Seminars, weil mir das so zwar irgendwie schon im Kopf rumschwebte, aber nicht in dieser Klarheit bewußt war. ... Es ist mir ein Anliegen, Ihnen dieses positive Feedback zu geben, negative bekommen wir schließlich allenthalben genug...." |